Week In The Life – Tag 1

Vor uns liegt eine spannende Woche ☺️
Wir wollen uns auf unser aktuelles Leben fokussieren und damit unsere Geschichte schreiben.
„Week in the Life“ hat Ali Edwards dieses Projekt genannt und wir machen mit.
Begleitet uns in unserer Woche. Wir wollen mit Text und Bildern einen Einblick in unser Alltagsleben geben.

Heute geht es los mit Tag 1, dem Ostermontag.

Großstadtlilly

Über Ostern war ich zu Besuch bei meinen Eltern in der Kleinstadt. So ein langes Wochenende bietet sich dafür immer gut an. Mit Ostermontag ist das lange Wochenende schon fast wieder vorbei aber ich freue mich über einen extra freien Tag. Um 8:55 reißt mich der Wecker aus dem Schlaf, am Abend vorher ging es zum Osterfeuer und anschließend noch in eine Kneipe zum Dart spielen, daher war es eine kurze Nacht. Da aber Frühstück bei meinem Papa auf dem Plan steht, ist aufstehen angesagt. Um 09:25 Uhr geht es dann mit dem Rad zu meinem Papa an eine wunderschön gedeckte Frühstückstafel, an der sich die Familie versammelt hat. Sogar ein Osternest steht auf dem Teller. Ich verbringe den Vormittag mit Schlemmen in netter Gesellschaft.

Um 12 Uhr ist der Trubel vorbei und wir laufen mit dem Hund von meiner Stiefoma, um uns nach dem ganzen Essen etwas zu bewegen. Das Wetter lädt nicht gerade zum Aktiv werden ein, es ist ein Wechsel aus Sonne und Wolken, sehr kalt und windig, aber wir bleiben trocken. Wieder bei meinem Papa angekommen geht es auf die Coach ein wenig entspannen. Netflix & Co. haben noch nicht Einzug gehalten, aber an einem Feiertag ist sogar teilweise noch auf das normale TV Programm Verlass. Wir gucken Star Trek. In der Werbepause wird Tee gekocht und um halb 3 gibt es ein Stück Himbeer Schokokuchen mit Pfefferminztee, eigentlich noch nicht notwendig nach dem reichhaltigen Frühstück, aber super lecker :-).

Um halb 4 geht es weiter zu einem Kumpel etwas abholen und anschließend nach Hause, packen und die Abreise vorbereiten. Zunächst fahre ich zur Tankstelle, um abends direkt starten zu können.

Um kurz nach 4 kommt meine Tante noch zu Besuch, damit wir uns auch noch gesehen haben und wir gehen mit ihrem Dackel eine Runde spazieren. Bewegung schadet nach so einem Feiertagswochenende nie :-P. Vorher wird aber noch eine Tasse Tee getrunken. Meine Mama und mein Stiefpapa begleiten uns auf den Spaziergang und wir gehen eine gute Stunde.

Ich stelle fest, dass die Stadt den Weg, auf dem wir laufen weggerissen und durch Schotter ersetzt hat. So verändert sich auch meine Heimatstadt hin und wieder, wobei ich sonst immer den Eindruck habe, die Zeit ist dort stehen geblieben.

Wieder zu Hause angekommen, packe ich meine Sachen und lade das Auto voll, damit ich beim Aufbruch nur noch einsteigen muss. Anschließend gibt es Abendessen mit meiner Mutter und meinem Stiefvater. Um das Risiko zu vermeiden in den Rückreiseverkehr zu geraten, wollte ich so gegen 21 Uhr fahren. Daher ist nach dem Abendessen noch etwas Zeit. Zunächst wird mit der Hilfe von meinem Freund über Fernwartung der Drucker repariert, der nicht mehr funktioniert hat. Jetzt geht es wieder :-). Dann schaue ich zur Entspannung mit meiner Mama noch Sabrina an, den sie am Abend zuvor aufgenommen hat. Ein Klassiker mit Audrey Hepburn und Humphrey Bogart. Super schön und natürlich mit Happy End. Somit habe ich an dem Tag auch noch mein Filmwissen erweitert.

Da das Film gucken durch einige Anrufe unterbrochen wird, fahre ich erst um 21:45 Uhr los. Noch eine kurze Meldung an meinen Freund und ab gehts auf die Straße. 500 km Richtung Frankfurt am Main.

Ich halte mich mit einem Hörbuch und später Musik wach. Das Radioprogramm war leider enttäuschend, aber zum Glück hab ich meine Musik auf dem Handy. Nach einer Regenreichen Nachtfahrt komme ich um 2:20 Uhr nachts in der Tiefgarage an. Dank wenig Verkehr bin ich super gut durchgekommen. Zum Glück regnet es nicht, sodass ich trocken ankomme. Mein Freund konnte nicht schlafen und begrüßt mich noch. Schnell auf Toilette, Zähne putzen und dann ging es nach einem ereignisreichen Tag direkt ins Bett.

Dorfmariechen

Kein typischer und besonders schöner Feiertag, aber wenigstens ein Feiertag und freier Tag.
Und ein Tag an dem ich Zeit habe ein paar Dinge zu erledigen.Weckerfrei bin ich heute um 7:16 Uhr wach geworden.
Ich weiß nicht genau, ob mich das Piepsen geweckt hat oder wie lange es schon piepste, aber jetzt, wo ich wach war, hörte ich es Piepsen.
Es war der Feuermelder in meinem Schlafzimmer, der mir mitteilen wollte, dass er gerne eine neue Batterie hätte. 😉
Erst mal ignorieren und aufs Handy schauen.
Was ist alles passiert, in der Zeit, in der ich geschlafen habe.
Und direkt am Morgen noch ein paar Vokabelübungen mit Doulingo machen.

Nach ein paar Minuten stehe ich auf und befreie erst mal den Feuermelder und mache mir mein Frühstück.

Einen laktosefreien Latte Macchiato mit N’oats Apfel-Erdbeer-Crisp (von mymüsli).

Ich räume ein wenig auf, die Spülmaschine wird angeschmissen, die Waschmaschine wäscht und der Staubsaugerroboter saugt.

Nach dem Duschen schaue ich mir eine Folge „Unser Kosmos“ auf Netflix an, eine super spannende Folge.

Zum Mittagessen bin ich bei meinen Eltern und musste somit nichts kochen.
Natürlich gibt es an so einem Feiertag auch einen kurzen Mittagsschlaf nach dem Mittagessen. ☺️
Zum Wachwerden danach gab es einen leckeren Kaffee und weiter geht’s mit Aufräumen und Punkte von meiner ToDo-Liste erledigen.

Nebenbei schaue ich eine Show von Horst Lichter „Sushi ist auch keine Lösung“ auf Netflix.
Irgendwann habe ich Hunger und mache mir eine Pizza, mit selbstgemachtem Teig, selbstgemachter Tomatensoße und selbstgemachtem Pizzagewürz.
Beim Pizza essen schaue ich natürlich wieder Netflix.

Week In The Life – Tag 1

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